DEDU-Cover+++ NEUER ROMAN VON MAX MEIER-JOBST  +++

„Das Erwachen der Unschuld“

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Missbraucht. Von der ersten Liebe.

Die Sache mit Peter, das ist zunächst einmal eine klare Angelegenheit: 13-jähriger Junge wird von 30-jährigem Pädophilen verführt.

Soweit die Fakten. Kein Aber, keine Beschönigungen. Daran ändert auch die Tatsache, dass das Kind sich seiner Homosexualität bereits bewusst ist, nichts.

Dieses Kind gibt es nicht mehr. Denn Die Sache mit Peter ist die Geschichte vom jähen Ende einer Kindheit, erzählt mit anderthalb Jahrzehnten Abstand, genährt aus lange verdrängten und endlich wiederentdeckten Erinnerungen.

Dieses Kind war ich. Das ist meine Geschichte. Eine Geschichte nicht nur von Grenzen, die fließend sind und dennoch leicht verletzbar – sondern tatsächlich auch von Liebe.

Die Sache mit Peter ist weder nur Missbrauchsdrama noch einfach ein weiteres Coming Out- oder Gay Romance-Buch, sondern vielmehr der Versuch eines ebenso aufwühlenden wie anspruchsvollen, autobiographischen Entwicklungsromans.

DSMP - CoverMax Meier-Jobst: Die Sache mit Peter (ISBN 978-3743141841)

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Panel 1

Coming Out – oder lieber doch nicht? Eine schwule Kindheit

Seit meinem sechsten Lebensjahr weiß ich, dass ich schwul bin. Auch wenn ich damals noch nicht einmal das Wort, geschweige denn seine Bedeutung kannte, verknallte ich mich in Mitschüler, Lehrer, Boygroup-Sänger, Fußballer… Schnell lernte ich, dass meine Gefühle nicht der Norm entsprachen. Ich behielt sie daher lieber für mich, aber ich störte mich nicht an ihnen, im Gegenteil, ich genoss es, ein Geheimnis zu haben, das mich, so glaubte ich, von allen Menschen auf der Welt unterschied, einzigartig machte.

Schwulsein war für mich im Grundschulalter so ein bisschen wie Zauberkräfte oder Gedanken lesen: Ich konnte etwas, das kein anderer Junge konnte, nämlich mich in Jungs und Männer verlieben. Und welche Magie ist größer als die der Liebe?

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Panel 2

Coming of Age: Im Nirgendwo zwischen Junge und Mann

Wenn ich heute alte Fotos von mir ansehe, stelle ich fest: Mit zwölf, dreizehn und selbst mit 14 sehe ich noch immer wie ein kleiner Junge aus. Auch wenn ich mich zu dieser Zeit schon längst nicht mehr so fühlte.

Mein straßenköterblondes, von meiner Mutter im zeitlosen Topfstil geschnittenes Haar stand mir damals in alle Richtungen ab. Meine Haut war glatt wie ein Babypopo, ohne den geringsten Flaumansatz. Das galt übrigens für meinen ganzen Körper: Haare hatte ich lange Zeit wirklich nur auf dem Kopf. Und dazu nicht einmal Pickel. Nicht, dass ich mir eine hartnäckige Akne gewünscht hätte, wie sie so manchen meiner Klassenkameraden plagte, aber ein oder zwei Pubertätspusteln als Zeichen voranschreitender Reife wären schon nicht verkehrt gewesen. Ich sah nicht nur unreif aus, ich war es wirklich.

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Panel 3

Boylove“ oder der Mythos vom „guten Pädo“

Es ist heute noch so und es war auch zu meiner Jugend, in jenen frühen Tagen des Internets, kaum anders: Wenn man als Kind oder Teenager beginnt, das Netz für sich zu entdecken, immer auf der Suche danach, die so alterstypische Neugierde zu befriedigen, und wenn man dabei den Fehler macht, sein wahres Alter preiszugeben – dann dauert es nicht lang, bis man mehr oder weniger eindeutige Angebote von Pädophilen bekommt, sogenannten Boylovern (bzw. Girllovern).

Manche dieser Männer schmeichelten mir mit großer Empathie, aufrichtigem Interesse, intelligenten Komplimenten – andere waren plump, ordinär, machten mir Angst, widerten mich an, versuchten mich zu täuschen, zu benutzen. Dass auch beides beinahe gleichzeitig geschehen konnte, das lernte ich leider erst, als es zu spät war…

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Panel 4

Über mich: In erster Linie Autor, nicht Opfer

Seit meiner Jugend ist Schreiben meine Leidenschaft. Ich absolvierte schon früh diverse Praktika bei Lokalzeitungen, studierte schließlich Medienwissenschaft und arbeite aktuell, nach einem Volontariat bei einem namhaften Verlag, als freier Journalist für diverse Online- und Zeitschriften-Redaktionen. Geboren wurde ich Mitte der 1980er in München, wo ich auch aufwuchs. Gemeinsam mit meinem Partner und zwei schläfrigen Katern lebe ich heute in Norddeutschland.

Die Sache mit Peter ist mein erstes Buchprojekt. Trotz oder gerade wegen des brisanten Stoffes lehnten die meisten Verlage es direkt ab. Als ich die Hoffnung beinahe schon aufgegeben hatte, meldete sich schließlich doch noch ein Lektor bei mir. Er war voll des Lobes für meinen Mut und meinen Schreibstil, doch schnell forderte er einige wesentliche Änderungen: Damit das Buch gut verkauft werden könne, müsse ich es unbedingt entschärfen. Die Schilderungen der sexuellen Handlungen seien zu drastisch, die Verurteilung des Täters hingegen nicht eindeutig genug. Und ob ich denn bereit wäre, in Interviews zum Thema Missbrauch über mein Schicksal zu sprechen, um mein Buch zu bewerben?

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Panel 5

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